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Mittwoch, 18 Mai 2022

HACCP-Frage der Woche 20/2022

Technologie

HACCP-Frage der Woche 20/2022

Vegetarische Proteine: Gibt es neue nachhaltige Produktionsansätze?

Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeitsdebatte ist das Potenzial von pflanzlichen Nebenprodukten in den letzten Jahren in den Fokus gerückt: Aus ernährungswissenschaftlichen Gründen sowie in technofunktioneller Hinsicht birgt eine weitestgehende Verwertung von pflanzlichen Ressourcen für die menschliche Ernährung ein hohes Potenzial – auch in wirtschaftlicher Hinsicht.
So auch bei der Herstellung von Rapsöl: Überwiegend werden die Nebenprodukte der Rapsölgewinnung – je nach Herstellungsverfahren der Presskuchen oder das Extraktionsschrot – als Viehfutter genutzt; nur ca. 30 % werden für die menschliche Ernährung weiterverwendet. Diesen Anteil zu erhöhen, ist das Ziel eines aktuellen Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), an dem zwei Forschungsteams aus Berlin sowie aus Bad Belzig gemeinsam arbeiten.
Im Fokus der Forschung steht dabei die Proteinfraktion im teilentölten Rapspresskuchen bzw. -extraktionsschrot, die eine gute potenzielle Quelle zur Deckung des menschlichen Eiweißbedarfs ist – in Form von Mehlen, Konzentraten oder Isolaten. Während bei bisherigen Forschungsarbeiten vorwiegend begleitstofffreie Proteinisolate mit einem hohen Veredelungsgrad im Vordergrund standen, wollen die Forscherinnen und Forscher nun schonendere Wege gehen, um Raps als Proteinquelle zu nutzen: Durch Anwendung milder Fraktionierungsverfahren – einer wässrigen Direktextraktion, einer trockenen Fraktionierung (Vermahlung, Sichten) und einer Kombination eines trockenen und wässrigen Fraktionierungsverfahrens – sollen Mischfraktionen gewonnen werden, die als funktionelle Inhaltsstoffe in Modellsystemen wie Brot und Joghurt eingesetzt werden können.

QUELLE:
Diese Frage inklusive ihrer Antwort stammt aus einer Meldung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie e. V. (FEI), FEI Projekt des Monats Juli 2021

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