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Dienstag, 03 Mai 2022

Verbraucher:innen vor Schadstoffen in Lebensmittelverpackungen schützen

Recht & Normen

Verbraucher:innen vor Schadstoffen in Lebensmittelverpackungen schützen

Die Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) zeigen, dass sich Verbraucher:innen auf funktionierende Kontrollen der Überwachungsbehörden und wirksame Grenzwerte für Schadstoffe wie Weichmacher, Mineralöle oder Schwermetalle in Lebensmittelverpackungen und Geschirr verlassen. Gleichzeitig gibt es keine europaweit einheitlichen und umfassenden Regelungen für die meisten Materialien, wie Papier, Glas und Metalle. Die Überwachungsbehörden verfügten laut vzbv zudem nicht über die Kapazitäten, um die Materialien hinreichend zu kontrollieren.

Um die Belastung durch Schadstoffe zu verringern und die Gesundheit von Verbraucher:innen besser zu schützen fordert der vzbv die Europäische Kommission auf, einen umfassenden neuen Rechtsrahmen für alle Materialien vorzulegen. Dieser müsse einerseits ein Verbot besonders schädigender Stoffe enthalten. Andererseits muss ein einheitliches und umfassendes Kommunikations- und Kennzeichnungskonzept für Lebensmittelkontaktmaterialien mit verbindlichen Regeln für Auslobungen, Warn- und Verwendungshinweisen erarbeitet werden. Die Europäische Kommission hat angekündigt, Ende 2023 einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen..

QUELLE:
► Meldung Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vom 29.03.2022

Dr. Greta Riel

Behr's Verlag