Mittwoch, 21. Februar 2024

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Artikel in Kategorie QM & QS

Im Rahmen der amtlichen Lebensmittelüberwachung werden im Landesamt für
Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt neben Weizen, Roggen und anderen Getreidesorten auch Pseudogetreide regelmäßig untersucht. Dabei wird geprüft, ob sich Rückstände von eingesetzten Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) nachweisen lassen.

Wie das Landesamt in einer Pressemitteilung berichtet, waren, bis auf ganz wenige Ausnahmen, alle in den letzten drei Jahren kontrollierten Proben Quinoa, Buchweizen und Amaranth ohne Auffälligkeiten. 45 von 48 untersuchten Proben stammten dabei aus ökologischer Produktion. Lediglich eine Probe Quinoa aus konventioneller Erzeugung enthielt eine unzulässig hohe Menge eines Fungizides und musste beanstandet werden.

QUELLE:
► Presseinformation Nr. 40/2023 des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt vom 29.11.2023

Dr. Greta Riel

Pseudogetreide – eine gute Alternative?
Lebensmittelklarheit gibt in einer aktuellen Meldung Informationen zur Erkennbarkeit bestrahlter Lebensmittel. Mit ionisierender Strahlung behandelte Lebensmittel müssen mit dem Hinweis „bestrahlt“ gekennzeichnet werden. Ein einheitliches Label oder eine Kennzeichnung direkt im Hauptsichtfeld sei jedoch rechtlich nicht vorgeschrieben.

Insgesamt sind laut Lebensmittelklarheit in Deutschland nur vereinzelt bestrahlte Lebensmittel zugelassen. Für die meisten Lebensmittel ist in Deutschland der Einsatz ionisierender Strahlung verboten. Ausnahmen sind in der Lebensmittelbestrahlungsverordnung geregelt. Danach dürfen getrocknete, aromatische Kräuter und Gewürze mit Elektronen-, Gamma- und Röntgenstrahlen behandelt werden.

 

QUELLE:
► Meldung lebensmittelklarheit.de vom 12.12.2023

Dr. Greta Riel

Bestrahlte Lebensmittel erkennen
Fleisch- und Wurstwaren mit Regionalwerbung halten nicht immer, was sie versprechen. Das ist das Ergebnis eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Organisation untersuchte 13 Produkte mit Angaben wie „aus der Region“ oder „von deutschen Höfen“ auf deren Herkunft und Haltungsbedingungen. Das Ergebnis: Die Herkunft der Fleisch- und Wurstwaren ist in vielen Fällen gar nicht so regional oder bleibt unklar. Die Haltungsbedingungen gingen bei acht von 13 Produkten kaum über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus.

 

QUELLE:
► Meldung lebensmittelklarheit.de vom 27.10.2023
►Meldung Verbraucherzentrale Hamburg vom 25.10.2023

Dr. Greta Riel

Marktcheck: Fleisch „aus der Region“
Bei Honig in den Supermärkten bleiben importierte Produkte nach Einschätzung der Bundesregierung weiter wichtig. Der Selbstversorgungsgrad mit Honig liege bei 40 Prozent, antwortete das Agrarministerium auf eine Kleine Anfrage der einer Bundestagsfraktion. Eine Steigerung dieses recht geringen Anteils sei wegen der Struktur der heimischen Bienenzucht mit 99 Prozent Hobbyimkerinnen und Hobbyimkern sowie einem Prozent Berufsimkerinnen und Berufsimkern aber "nur in sehr begrenztem Umfang möglich". Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von etwa einem Kilogramm im Jahr sei Deutschland Spitzenreiter in Europa.

 

QUELLE:
► Meldung handelsblatt.de vom 01.10.2023

Dr. Greta Riel

Honig-Importe bleiben wichtig

In einem großangelegten internationalen Forschungsverbundprojekt hat die Technische Universität Ilmenau ein System zur automatisierten Überwachung und Sicherung der Qualität von Trinkwasser im laufenden Versorgungsbetrieb entwickelt. Der Ansatz, ein Modell zu entwickeln, das Messung und Optimierung integriert, sei weltweit noch nie zuvor realisiert worden. Das Forschungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als einer Million Euro für drei Jahre gefördert, davon erhielt die TU Ilmenau für ihre Forschungsarbeiten gut 273.000 Euro.

Die Überwachung der Wasserqualität im Rohrleitungssystem mit herkömmliche Inspektionsmethoden sei laut den Entwicklern überaus aufwändig. Ganze Leitungsabschnitte müssten zeitgleich außer Betrieb genommen, vollständig entleert und nach der Inspektion in der Regel mehrfach gespült werden, bevor sie wieder mit Trinkwasser gefüllt werden. Dies könne zu längeren Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung ganzer Stadtteile führen. Hinzu komme, dass entsprechende Maßnahmen teuer sind und nicht das gesamte Rohrleitungssystem umfassen können.


QUELLE:
► Meldung Technische Universität Ilmenau vom 19.09.2023

Dr. Greta Riel

Neuartiges System sichert Qualität von Trinkwasser

Der Einsatz von Feuchtigkeits- und Sauerstoffabsorbern, die beispielsweise aus Verpackungen von Schuhen bekannt sind und dem Qualitätserhalt der Produkte dienen, wurde in den letzten Jahren auch vereinzelt in Tees, Gewürzen wie Pfeffer und Kurkuma, aber auch bei Süßwaren und Nahrungsergänzungsmitteln beobachtet. Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Karlsruhe und Stuttgart weisen in ihrem Bericht darauf hin, dass es sich bei diesen Proben zum Teil um Importprodukte handelte. Lebensmittelbedarfsgegenstände (und damit auch Absorber) dürfen gemäß 1935/2004 keine Bestandteile auf Lebensmittel in Mengen abgeben, die die menschliche Gesundheit gefährden können, eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung der Lebensmittel herbeiführen oder die organoleptischen Eigenschaften der Lebensmittel beeinträchtigen. Zudem müssen sie als Lebensmittelkontaktmaterialien als nicht essbare Teile identifizierbar sein. Nach VO (EG) Nr. 450/2009 sind solche Gegenstände daher mit den Worten „NICHT ESSBAR“ und, sofern genügend Platz vorhanden ist, mit dem dazugehörigen Symbol zu kennzeichnen. Zudem müssen die Angaben gut sichtbar, in ausreichender Schriftgröße, deutlich lesbar und unverwischbar sein.

QUELLE:
► Meldung Chemische und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Karlsruhe und Stuttgart vom 31.05.2023

Dr. Greta Riel

Feuchtigkeits- und Sauerstoffabsorber in Lebensmitteln
Ökotest hat 50 Medium-Mineralwässer aus Deutschland getestet. Davon waren sieben Produkte als zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ausgelobt. Sechs tragen ein Siegel für Bio-Mineralwasser. Obwohl Mineralwasser laut Gesetz "ursprünglich rein" sein muss, landen immer wieder Verunreinigungen in Mineralwasser. Das Wasser kann leider unerwünschte Substanzen aufnehmen. Öko-Test ist bei seinen Untersuchungen auf Chrom(VI), Bor, Abbauprodukte von Pestiziden und Nitrat gestoßen. Insgesamt wurden 24 Marken mit "sehr gut" bewertet.

QUELLE:
Meldung Ökotest vom 27.06.2023

Dr. Greta Riel

Mineralwasser im Test
Behr's Verlag