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Artikel in Kategorie QM & QS

Mit der Corona-Pandemie haben sich Agrarrohstoffe, Verpackungen, Energie aber auch der Transport massiv verteuert. Der Ukraine-Krieg verschärft die Situation drastisch und führt zu weiteren Verknappungen bei Rohstoffen und extremen Kostensteigerungen.
Laut Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), müsse die Politik alle Maßnahmen prüfen, die für eine Entspannung der Märke sorgen und die Ernährungssicherheit gewährleisten. Die Nachhaltigkeitsziele etwa des „Green Deal“ müssten weiterverfolgt werden, alle jetzt wirksam werdenden Maßnahmen jedoch auf ihre Auswirkungen auf die Resilienz der Lebensmittellieferketten hin überprüft werden. Die Belastungsgrenzen der Unternehmen seien erreicht und es bräuchten dringend Entlastungen, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden. Die rasant steigenden Preise bei Rohstoffen könnten nicht allein von der Ernährungsindustrie getragen werden.

QUELLE:
► Meldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) vom 11.03.2022

Dr. Greta Riel

Ernährungsindustrie braucht Versorgungssicherheit bei Rohstoffen und Energie

In den Jahren 2020 und 2021 sind in der Schadstoff- und Rückstandsanalytik des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) mehr als 10.076 Elementbestimmungen an 1.362 Einzelproben Lebensmittel vorgenommen worden. In nur einem Fall gab es eine Überschreitung der erlaubten Höchstmenge. Die Überschreitung bezog sich auf den Bleigehalt in einem pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel. In den Vorjahren lag die Beanstandungsrate geringfügig höher.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) vom 08.03.2022

Dr. Greta Riel

Schwermetalle in Lebensmitteln

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen hat in den letzten sieben Jahren, von 2015 bis 2021, ca. 1200 Proben von Nüssen, Schalenfrüchten und daraus hergestellten Produkten auf Aflatoxine untersucht. Etwa 200 davon waren sogenannte Importproben. Dabei werden Lebensmittel bei der Einfuhr aus Drittstaaten untersucht, bevor sie in der EU auf den Markt gelangen. Die anderen 1000 Proben wurden in Baden-Württemberg z. B. bei Herstellern von Nussprodukten oder im Handel entnommen.

QUELLE:
► Meldung Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen 23.12.2021

Dr. Greta Riel

Mykotoxine in Nüssen

Das Institut für Bedarfsgegenstände (IfB) Lüneburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) untersucht regelmäßig Backpapier und Backformen aus Papier und Pappe. In den Jahren 2019 und 2020 hat das Institut für Bedarfsgegenstände (IfB) Lüneburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) im Rahmen der Planprobennahme 16 Backpapiere (Rollen und fertige Zuschnitte) sowie 37 farbige Backformen (vorwiegend Muffinförmchen) aus Papier und Pappe untersucht. Das Ergebnis: Die 53 Proben entsprachen im Hinblick auf Kennzeichnung und Zusammensetzung den Anforderungen.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Backpapiere und Backformen gesundheitlich unbedenklich

Ökotest hat 20 Zubereitungen auf Basis von Soja, Mandel, Hafer, Kokos, Cashew oder Lupine untersucht. Im Fokus standen dabei die Inhaltsstoffe. Insgesamt wurden zehn Produkte mit "sehr gut" bewertet.

In zwei veganen Joghurts im Test steckt das krebsverdächtige Spritzmittel Glyphosat. Es stammt vermutlich aus der konventionell angebauten Hauptzutat Soja. In allen übrigen Produkten hat das Labor keine Pestizide gefunden.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 11.11.2021

Dr. Greta Riel

Veganer „Joghurt“ im Test

Wie steht es um die beliebten Pfifferlinge, Steinpilze und Co. in Bezug auf mögliche radioaktive Rückstände 35 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl? Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) resümiert: Zuletzt wurden kaum erhöhte Gehalte von radioaktivem Cäsium-137 bei Zucht- und Wildpilzen festgestellt. Zu einem prüfenden Blick rät das LGL dennoch, vor allem frische Pilze aus dem Handel könnten belastet sein.

QUELLE:
► Meldung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom 14.10.2021

Dr. Greta Riel

Sind Pilze belastet?

20 Kaffees aus (Bio)-Supermärkten und Discountern wurden einem Test von Ökotest unterzogen. Viele Kaffees im Test enthielten Acrylamid und Furan. Die Schadstoffe entstehen beim Rösten der Kaffeebohnen. Acrylamid erhöht potenziell das Krebsrisiko, so schätzt es die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auf Basis von Daten aus Tierversuchen ein. Furan und Methylfurane können laut EFSA langfristig die Leber schädigen. In Tierversuchen erzeugten hohe Furandosen Krebs.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 04.11.2021

Dr. Greta Riel

Acrylamid und Furan in Kaffee
Behr's Verlag