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Dienstag, 01 Februar 2022

Vibrio-Infektionen in Zusammenhang mit Muscheln

Mikrobiologie

Vibrio-Infektionen in Zusammenhang mit Muscheln

Aufgrund der Zunahme von Infektionen mit Vibrio parahaemolyticus in Neuseeland in diesem Sommer hat New Zealand Food Safety die Verbraucher darauf hingewiesen, Muscheln gründlich zu kochen. Seit Mitte November 2021 gab es 31 bestätigte Erkrankungen und 10 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Laut Behörden gebe es Hinweise, dass durch eine Änderung der Wassertemperatur und -bedingungen lebende Muscheln anfälliger für die Bakterien machen könnten.

Die Muscheln werden in neuseeländischen Supermärkten lebend und roh verkauft- auch dort gebe es nun Hinweisschilder, dass die Muscheln gekocht werden sollten.  Die neuseeländische Lebensmittelsicherheit arbeitet mit Einheiten des öffentlichen Gesundheitswesens und der Fischindustrie zusammen, um sicherzustellen, dass angemessene Maßnahmen ergriffen werden. Verbraucher selbst könnten Risiken jedoch durch Durchgaren minimieren. Es wird zudem empfohlen, die Muscheln so schnell wie möglich nach der Ernte am Strand oder dem Kauf im Supermarkt zu kühlen.
Wie Daten des Institute of Environmental Science and Research (ESR) zeigen, erkrankten in Neuseeland von Anfang 2021 bis März 2021 22 Personen an Vibrio. Demgegenüber stehen 14 für die ersten drei Monate des Jahres 2020 und vier für den gleichen Zeitraum im Jahr 2019. Im Juni 2020 gab es acht bestätigte Fälle von Vibrio parahaemolyticus im Zusammenhang mit dem Verzehr von Muscheln. Im Jahr 2019 betraf ein Ausbruch von Vibrio parahaemolyticus im Zusammenhang mit Muscheln 24 Personen.

QUELLE:
► Food Safety News vom 19.01.2022

Dr. Greta Riel

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