Dienstag, 06. Dezember 2022

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Artikel in Kategorie Hygiene & HACCP

Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2022 insgesamt 14 Proben Sonnenblumenöl auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Bei 13 Proben handelte es sich um raffinierte Öle aus konventioneller Produktion und bei einer Probe um natives Sonnenblumenöl aus biologischer Erzeugung. Die 13 konventionell erzeugten Ölproben kamen je zweimal aus Spanien und Ungarn sowie je einmal aus Deutschland, Italien und der Ukraine; weitere sechs Proben trugen keine Herkunftsangaben. Die Angabe des Ursprungs der Öle ist gesetzlich nicht erforderlich. Eine Probe natives Sonnenblumenöl aus Bioproduktion kam aus Deutschland.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Pflanzenschutzmittelrückstände in Sonnenblumenöl?

Zum Schutz vor lebensmittelbedingten Listerien-Infektionen schreibt die EU planmäßige Untersuchungen der Verarbeitungsbereiche und Ausrüstungsgegenstände durch Lebensmittelunternehmer vor, die verzehrfertige Lebensmittel herstellen, welche ein Listerien-Risiko bergen, da Infektionen mit Listeria monocytogenes eine hohe Sterblichkeitsrate aufweisen. Zur Überprüfung dieser Eigenkontrollen haben Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure in der Zeit von 2018 bis 2021 insgesamt 152 Hamburger Betriebe beprobt – in 30 Betrieben wurden bei Untersuchungen im Institut für Hygiene und Umwelt (HU) Listerien nachgewiesen.

Bei Listerien-Funden werden umgehend die Quelle des Eintrags und mögliche Kontaminationswege aufgeklärt, strenge Hygienemaßnahmen umgesetzt und weitere regelmäßige Beprobungen durchgeführt.
Von den 51 Listeria monocytogenes-Isolaten wurden 24 aus Bodenabläufen gewonnen, neun von Arbeitsflächen, neun von Schneidebrettern und Hackklötzen, sechs aus Reinigungsutensilien und drei von Maschinenbauteilen. Restfeuchte und schwer zu reinigende Stellen ließen die Listerien hier überleben. Die Gruppe der Listeria monocytogenes wird in 13 Serotypen unterschieden. Von diesen lösen insbesondere drei Serotypen Infektionen beim Menschen aus. Bis auf die Isolate eines einzigen Betriebes zählten alle vom HU nachgewiesenen Listerien zu den drei krankmachenden Serotypen.

 

QUELLE:
► Meldung hamburg.de, Institut für Umwelt und Hygiene vom 27.09.2022

Dr. Greta Riel

Kontrollen auf Listerien in Lebensmittelbetrieben

Im Zeitraum von Anfang 2017 bis Mitte 2022 analysierte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen insgesamt 287 Proben Getreidekörner und 556 Proben Mehle, Grieße und Schrote. Die häufigsten Getreidesorten waren dabei Weizen, Hartweizen, Roggen, Dinkel und Mais. Lebensmittelüberwachungsbehörden entnehmen die Proben in den unterschiedlichsten Betrieben von Mühlen über den Großhandel oder Supermärkte bis hin zu Herstellern, die Getreide verarbeiten, wie Bäcker oder Nudelfabriken. Die Untersuchungspalette umfasste unterschiedliche Mykotoxine.

Von den 843 untersuchten Proben überschritten insgesamt sechs Proben Getreidekörner und drei Proben Getreidemahlerzeugnisse die gesetzlich festgelegten Höchstgehalte für Deoxynivalenol, Ochratoxin A oder Aflatoxine und mussten beanstandet werden. Am häufigsten wurde der Höchstgehalt von Deoxynivalenol überschritten. Insgesamt war die Beanstandungsquote mit 1,1 % aber gering. Das bedeute laut CVUA jedoch nicht, dass die restlichen Proben frei von Mykotoxinen waren. Im Durchschnitt wies das CVUA Sigmaringen in gut der Hälfte der untersuchten Proben (59 %) ein oder mehrere Mykotoxinarten nach – die Gehalte lagen jedoch unterhalb der Höchstgehalte oder Richtwerte. Bei der anderen Hälfte der Proben waren keine Mykotoxingehalte oberhalb der Bestimmungsgrenzen der aktuellen Analysenmethoden festzustellen.

QUELLE:
► Meldung Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Sigmaringen vom 08.09.2022

Dr. Greta Riel

Mykotoxine in Getreide und Getreidemahlerzeugnissen

68 Proben Feinkostsalate sind im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock untersucht worden. Im Rahmen der Lebensmittelüberwachung wurden sowohl vorverpackte als auch lose abgegebene Waren aus dem Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern zur Untersuchung eingesandt. Lediglich eine Probe musste beanstandet werden. Dazu kamen vier Beanstandungen durch Kennzeichnungsmängel.

Vorverpackte Feinkostsalate sind in den meisten Fällen industriell hergestellt. Hiervon waren 35 Salate in der Analyse. Vier Proben wiesen Mängel in der Kennzeichnung auf. In drei Salatproben sind Bakterien, genauer Listeria monocytogenes in nicht gesundheitsgefährdender Konzentration nachgewiesen worden. Die übrigen Parameter der Mikrobiologie waren unauffällig.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) vom 26.07.2022

Dr. Greta Riel

Feinkostsalate selten mikrobiell belastet

Rund 191.122 Tonnen Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern erreichten 2021 die deutschen Häfen oder Flughäfen und wurden zur Qualitätskontrolle bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angemeldet. Von der geprüften Menge wurden 36 Tonnen als nicht verzehrbar eingestuft und konnten somit nicht importiert werden.

Per Risikoanalyse entscheiden die Qualitätskontrolleurinnen und -kontrolleure der BLE, welche angemeldete Ware sie überprüfen. So wurden im vergangenen Jahr 31.063 Tonnen des angemeldeten Obstes und Gemüses kontrolliert, 412 Tonnen wurden in der ersten Kontrolle beanstandet und an die Importeure zur möglichen Korrektur zurückgegeben. Sind die Erzeugnisse korrekt gekennzeichnet und weisen zum Beispiel weder Schimmelbefall noch Fäulnis auf, können sie importiert werden und stehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern schnellstmöglich im Supermarkt oder auf dem Frischmarkt zur Verfügung.

QUELLE:
► Pressemitteilung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vom 17.08.2022

Dr. Greta Riel

BLE prüft Qualität von Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern

Rund 191.122 Tonnen Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern erreichten 2021 die deutschen Häfen oder Flughäfen und wurden zur Qualitätskontrolle bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angemeldet. Von der geprüften Menge wurden 36 Tonnen als nicht verzehrbar eingestuft und konnten somit nicht importiert werden.

Per Risikoanalyse entscheiden die Qualitätskontrolleurinnen und -kontrolleure der BLE, welche angemeldete Ware sie überprüfen. So wurden im vergangenen Jahr 31.063 Tonnen des angemeldeten Obstes und Gemüses kontrolliert, 412 Tonnen wurden in der ersten Kontrolle beanstandet und an die Importeure zur möglichen Korrektur zurückgegeben. Sind die Erzeugnisse korrekt gekennzeichnet und weisen zum Beispiel weder Schimmelbefall noch Fäulnis auf, können sie importiert werden und stehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern schnellstmöglich im Supermarkt oder auf dem Frischmarkt zur Verfügung.

QUELLE:
► Pressemitteilung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vom 17.08.2022

Dr. Greta Riel

BLE prüft Qualität von Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern (Kopieren)

Im Jahr 2021 wurden durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) insgesamt 17 Proben rote Johannisbeeren (9), Himbeeren (7) und Brombeeren (1) auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Davon stammten sieben Proben Johannisbeeren, eine Probe Brombeeren und fünf Proben Himbeeren aus Deutschland. Höchstgehaltsüberschreitungen wurden in keiner Probe festgestellt. Weitere zwei Himbeerproben aus Spanien, je eine Himbeerprobe aus Portugal und aus Marokko, alle aus konventionellem Anbau, waren ohne nachweisbare Pflanzenschutzmittelrückstände.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Beeren auf Pflanzenschutzmittelrückstände

Ökotest untersuchte 21 gemahlene Kurkumas, elf davon in Bio-Qualität. Nur ein Produkt erreicht ein "sehr gut". 18 fielen durch – vor allem wegen einer als „zu hoch“ bewertete Belastung mit Mineralölbestandteilen. Die Mehrheit der getesteten Produkte war aus Sicht von Ökotest stark mit Mineralöl belastet. Bislang gibt es nur Orientierungs-, aber keine Grenzwerte für MOSH. Ökotest kategorisiert die gemessenen Gehalte daher genau so streng wie in anderen Lebensmitteln auch. Dass es auch anders geht, zeigt ein Bio-Produkt im Test. Es enthält nur Spuren dieser Verunreinigung.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 28.06.2022

Dr. Greta Riel

Kurkuma im Test
Behr's Verlag