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Freitag, 17 April 2015

Ebola: Lebensmittelbedingtes Übertragungsrisiko gering

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Ebola: Lebensmittelbedingtes Übertragungsrisiko gering

Nach Angaben von Wissenschaftlern der EFSA gibt es keine Hinweise darauf, dass das Ebola-Virus in der EU über Lebensmittel übertragen werden kann. In einem am 18.03.2015 veröffentlichten Bericht wird das Risiko einer Ebola-Übertragung durch den Verzehr roher Lebensmittel wie Pflanzen, Obst und Gemüse bewertet, die legal aus afrikanischen Ländern in die EU eingeführt werden. Bisher liegen keine Meldungen über Ebola-Infektionen beim Menschen vor, die auf die genannten Lebensmittel zurückgehen. Damit es zu einer lebensmittelbedingten Übertragung des Virus kommen kann, bedarf es mehrerer Schritte, von denen keiner je gemeldet wurde: Die exportierten Lebensmittel müssten bereits am Herkunftsort kontaminiert worden sein, die Lebensmittel müssten bei ihrer Ankunft in der EU ein überlebensfähiges Virus tragen und die betroffene Person müsste sich infolge einer lebensmittelbedingten Exposition infizieren. Im Rahmen ihrer Risikobewertung ermittelten die EFSA-Sachverständigen eine Reihe von Wissens- und Datenlücken – beispielsweise zu der Frage, wie lange das Virus in Lebensmitteln überleben könnte.

In einem früheren Bericht bewerteten Wissenschaftler der EFSA bereits das Risiko einer Ebola-Übertragung durch „Bushmeat“, das illegal aus West- und Zentralafrika nach Europa eingeführt wird, und kamen zu dem Schluss, dass es sich hierbei um ein geringes Risiko handelt.

► Pressemitteilung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vom 18.03.2015

Bild: www.pixelio.de

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