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  • Neubeurteilung von Acetaldehyd als Aromastoff?

    Acetaldehyd kommt natürlicherweise in zahlreichen Lebensmitteln vor und wird aufgrund seines fruchtigen Geschmacks auch als Aromastoff eingesetzt. Die Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die aktuelle Datenlage zur Bewertung des gesundheitlichen Risikos der Verwendung von Acetaldehyd als Aromastoff geprüft. Angesichts zahlreicher Datenlücken, die für eine vollständige Risikobewertung geschlossen werden müssen, und den sich daraus ergebenden Unsicherheiten, kommt die Kommission zu dem Schluss, dass Zweifel an der Sicherheit von Acetaldehyd als Aromastoff bestehen.

    QUELLE:
    ► Meldung Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) vom 01.08.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Mit der Corona-Pandemie haben sich Agrarrohstoffe, Verpackungen, Energie aber auch der Transport massiv verteuert. Der Ukraine-Krieg verschärft die Situation drastisch und führt zu weiteren Verknappungen bei Rohstoffen und extremen Kostensteigerungen.
Laut Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), müsse die Politik alle Maßnahmen prüfen, die für eine Entspannung der Märke sorgen und die Ernährungssicherheit gewährleisten. Die Nachhaltigkeitsziele etwa des „Green Deal“ müssten weiterverfolgt werden, alle jetzt wirksam werdenden Maßnahmen jedoch auf ihre Auswirkungen auf die Resilienz der Lebensmittellieferketten hin überprüft werden. Die Belastungsgrenzen der Unternehmen seien erreicht und es bräuchten dringend Entlastungen, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden. Die rasant steigenden Preise bei Rohstoffen könnten nicht allein von der Ernährungsindustrie getragen werden.

QUELLE:
► Meldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) vom 11.03.2022

Dr. Greta Riel

Ernährungsindustrie braucht Versorgungssicherheit bei Rohstoffen und Energie

In den Jahren 2020 und 2021 sind in der Schadstoff- und Rückstandsanalytik des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) mehr als 10.076 Elementbestimmungen an 1.362 Einzelproben Lebensmittel vorgenommen worden. In nur einem Fall gab es eine Überschreitung der erlaubten Höchstmenge. Die Überschreitung bezog sich auf den Bleigehalt in einem pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel. In den Vorjahren lag die Beanstandungsrate geringfügig höher.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) vom 08.03.2022

Dr. Greta Riel

Schwermetalle in Lebensmitteln
Behr's Verlag