Dienstag, 06. Dezember 2022

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  • Genschere schützt Gerste

    Viren können große Ernteverluste bei Getreide verursachen. Bei Getreiden kommt solchen Viren eine wachsende Bedeutung zu, die über Mikroorganismen im Boden auf die Pflanzen übertragen werden. Im Fall der Gerste sind das vor allem das Gerstengelbmosaikvirus (BaYMV) und das Milde Gerstenmosaikvirus (BaMMV). Beide werden im Herbst auf die jungen Keimlinge der Wintergerste übertragen und können Ertragsverluste bis zu 50 Prozent verursachen.

     

    QUELLE:
    ► Meldung Leibniz-Gemeinschaft vom 04.11.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

68 Proben Feinkostsalate sind im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock untersucht worden. Im Rahmen der Lebensmittelüberwachung wurden sowohl vorverpackte als auch lose abgegebene Waren aus dem Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern zur Untersuchung eingesandt. Lediglich eine Probe musste beanstandet werden. Dazu kamen vier Beanstandungen durch Kennzeichnungsmängel.

Vorverpackte Feinkostsalate sind in den meisten Fällen industriell hergestellt. Hiervon waren 35 Salate in der Analyse. Vier Proben wiesen Mängel in der Kennzeichnung auf. In drei Salatproben sind Bakterien, genauer Listeria monocytogenes in nicht gesundheitsgefährdender Konzentration nachgewiesen worden. Die übrigen Parameter der Mikrobiologie waren unauffällig.

QUELLE:
► Meldung Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) vom 26.07.2022

Dr. Greta Riel

Feinkostsalate selten mikrobiell belastet

Rund 191.122 Tonnen Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern erreichten 2021 die deutschen Häfen oder Flughäfen und wurden zur Qualitätskontrolle bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angemeldet. Von der geprüften Menge wurden 36 Tonnen als nicht verzehrbar eingestuft und konnten somit nicht importiert werden.

Per Risikoanalyse entscheiden die Qualitätskontrolleurinnen und -kontrolleure der BLE, welche angemeldete Ware sie überprüfen. So wurden im vergangenen Jahr 31.063 Tonnen des angemeldeten Obstes und Gemüses kontrolliert, 412 Tonnen wurden in der ersten Kontrolle beanstandet und an die Importeure zur möglichen Korrektur zurückgegeben. Sind die Erzeugnisse korrekt gekennzeichnet und weisen zum Beispiel weder Schimmelbefall noch Fäulnis auf, können sie importiert werden und stehen den Verbraucherinnen und Verbrauchern schnellstmöglich im Supermarkt oder auf dem Frischmarkt zur Verfügung.

QUELLE:
► Pressemitteilung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vom 17.08.2022

Dr. Greta Riel

BLE prüft Qualität von Obst und Gemüse aus Nicht-EU-Ländern
Behr's Verlag