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  • Neubeurteilung von Acetaldehyd als Aromastoff?

    Acetaldehyd kommt natürlicherweise in zahlreichen Lebensmitteln vor und wird aufgrund seines fruchtigen Geschmacks auch als Aromastoff eingesetzt. Die Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die aktuelle Datenlage zur Bewertung des gesundheitlichen Risikos der Verwendung von Acetaldehyd als Aromastoff geprüft. Angesichts zahlreicher Datenlücken, die für eine vollständige Risikobewertung geschlossen werden müssen, und den sich daraus ergebenden Unsicherheiten, kommt die Kommission zu dem Schluss, dass Zweifel an der Sicherheit von Acetaldehyd als Aromastoff bestehen.

    QUELLE:
    ► Meldung Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) vom 01.08.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Von Januar 2021 bis Anfang Mai 2022 untersuchte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 298 Proben pasteurisierter Milch auf Keime, wobei fünf Proben (1,7 %) aufgrund sensorischer und mikrobiologischer Mängel beanstandet und als zum Verzehr nicht geeignet bewertet wurden. Bei weiteren 252 Beprobungen wurde die ausreichende Erhitzung zur Haltbarmachung überprüft, bei 92 der Frischezustand (u. a. mittels pH-Wert-Messung) sowie bei 13 Proben der (verbotene) Zusatz von Wasser kontrolliert. Diese 357 Proben waren alle unauffällig.

QUELLE:
► Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom 30.05.2022

Dr. Greta Riel

Untersuchung von Milch

Immer wieder steht die Frage im Raum, ob das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 auch über Geschirr oder Trinkgläser übertragen werden kann. In der Regel werden Infektionen mit Coronaviren über Tröpfchen und Aerosole direkt von Mensch zu Mensch weitergegeben. Auch wenn Schmierinfektionen nicht ausgeschlossen werden können, gibt es für die indirekte Übertragung des Virus durch kontaminierte Gegenstände und Oberflächen bislang keine belastbaren Belege. Dennoch nehmen Trinkgläser bei diesen Überlegungen eine besondere Stellung ein, da sie in direkten Kontakt mit dem Mund und der Mundhöhle kommen. Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) liefert nun neue Erkenntnisse. Die Studie wurde am 6. April 2022 in dem wissenschaftlichen Fachjournal „Food Microbiology“ veröffentlicht.

QUELLE:
► Presseinformation Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vom 03.05.2022

Dr. Greta Riel

Coronaviren auf Glas?
Behr's Verlag