Mittwoch, 21. Februar 2024

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  • Pflanzenöle müssen näher benannt werden

    Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit stellt nach einer Verbraucheranfrage klar: die pflanzliche Herkunft von Ölen muss im Zutatenverzeichnis eines Produktes stehen, zum Beispiel „Rapsöl“. Zwar können mehrere Öle als „pflanzliche Öle“ zusammengefasst werden, unmittelbar dahinter müsse aber eine Liste mit den jeweiligen pflanzlichen Herkünften folgen.

    Ein Verbraucher war nach dem Kauf einer Cocktailsoße irritiert, dass im Zutatenverzeichnis "pflanzliches Öl" als Zutat aufgeführt war – ohne genauere Angabe.

    QUELLE:
    ► Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), lebensmittelklarheit.de, Fragen und Antworten, „Müssen Pflanzenöle näher benannt werden?“ vom 07.02.2024

Neues zu Themen rund um HACCP

Eine 18-jährige Studentin, die unter zahlreichen Allergien und Asthma litt, wollte nur mit ihren Freunden einen Burger in einem Burger-Lokal in Manchester verzehren. Bevor sie sich für ein Menü entschied, erkundigte sie sich beim Personal, welches Menü für sie geeignet sei. Das empfohlene Menü hat sie bestellt und gegessen. Kurz danach erlitt sie einen Allergieschock und starb in den folgenden drei Tagen.

Burger-Menü: Studentin stirbt nach Allergieschock

Laut einer aktuellen Studie von „Agrifood Consulting“ und der Universität Göttingen im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) und des Projektes „Lebensmittelklarheit“ beeinflussen Gesundheitsversprechen auf Lebensmittelpackungen („Health Claims“) das Kaufverhalten von Verbrauchern, halten aber häufig nicht, was sie versprechen. Bei den untersuchten Produkten locken 63 % mit potenziell irreführenden Aussagen.

Irreführende Gesundheitsversprechen im Trend

Hintergrund des Rechtsstreits war die Entnahme einer Probe eines sog. „Berlin Döner“ im Betrieb eines Herstellers von Fleisch Drehspießen durch das zuständige Landesamt. Laut Etikett handele es sich dabei um einen „Hähnchen-Puten Drehspieß tiefgefroren“. Die Untersuchung der Probe ergab verschiedene Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen. Daher untersagte das zuständige Landesamt dem Hersteller vorläufig das Inverkehrbringen der Spieße.

„Berlin Döner: Mit allem?“

Mit der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 24.09.2014 wurden Änderungen der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse veröffentlicht.

Im Allgemeinen Teil wurde die Definition des „bindegewebsfreien Fleischeiweißes“ (BEFFE) durch die entsprechenden Werte für sehnen- und fettgewebsarmes Rindfleisch und fettgewebs- und sehnenarmes Schweinefleisch ergänzt.

Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse geändert
Behr's Verlag