Donnerstag, 26. Januar 2023

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  • Speiseinsekten zugelassen

    Die Europäische Kommission hat zu Beginn des Jahres 2023 eine Vielzahl neuartiger Lebensmittel (Novel Food) zugelassen, darunter die Hausgrille und der Getreideschimmelkäfer. Die Insekten sind sehr proteinreich: Die Hausgrille enthält ca. 68 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, der Getreideschimmelkäfer ca. 57 Gramm. Für die Dauer von fünf Jahren dürfen zunächst die antragstellenden Unternehmen die Novel Foods in den Verkehr bringen.

    Teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille) darf in vielen Lebensmitteln mit den entsprechend vorgegebenen Höchstmengen verarbeitet werden. Die Bezeichnung im Zutatenverzeichnis lautet „teilweise entfettetes Pulver aus Acheta domesticus (Hausgrille)“.

    QUELLE:
    ► Meldung Lebensmittelverband Deutschland vom 11.01.2023

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Hintergrund des Rechtsstreits war die Entnahme einer Probe eines sog. „Berlin Döner“ im Betrieb eines Herstellers von Fleisch Drehspießen durch das zuständige Landesamt. Laut Etikett handele es sich dabei um einen „Hähnchen-Puten Drehspieß tiefgefroren“. Die Untersuchung der Probe ergab verschiedene Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Bestimmungen. Daher untersagte das zuständige Landesamt dem Hersteller vorläufig das Inverkehrbringen der Spieße.

„Berlin Döner: Mit allem?“

Mit der Bekanntmachung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 24.09.2014 wurden Änderungen der Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse veröffentlicht.

Im Allgemeinen Teil wurde die Definition des „bindegewebsfreien Fleischeiweißes“ (BEFFE) durch die entsprechenden Werte für sehnen- und fettgewebsarmes Rindfleisch und fettgewebs- und sehnenarmes Schweinefleisch ergänzt.

Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse geändert

Nur 10 von insgesamt 21 Hackfleischprodukten schnitten im Test „gut“ ab, fünf Produkte wurden als „ausreichend“ bewertet. Unschön: Viele enthielten potenziell krankmachende Bakterien, darunter auch antibiotikaresistente Keime. Der Testsieger kommt von der Supermarkt-Bedientheke. Das beste abgepackte Produkt liegt nur knapp dahinter, es ist ein Biohackfleisch und mit 12 Euro pro Kilogramm eines der teuersten.

Aufgrund der Anfälligkeit gegenüber verschiedenen Schaderregern ist beim gewerbsmäßigen Anbau von Beerenobstarten oftmals der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erforderlich. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) hat daher Proben von Beeren, die von Januar bis August 2014 erhoben wurden, auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Insgesamt wurden 178 Beerenobstproben auf 600 verschiedene Wirkstoffe analysiert.

Rückstände in Beerenobst
Behr's Verlag