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  • Neubeurteilung von Acetaldehyd als Aromastoff?

    Acetaldehyd kommt natürlicherweise in zahlreichen Lebensmitteln vor und wird aufgrund seines fruchtigen Geschmacks auch als Aromastoff eingesetzt. Die Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die aktuelle Datenlage zur Bewertung des gesundheitlichen Risikos der Verwendung von Acetaldehyd als Aromastoff geprüft. Angesichts zahlreicher Datenlücken, die für eine vollständige Risikobewertung geschlossen werden müssen, und den sich daraus ergebenden Unsicherheiten, kommt die Kommission zu dem Schluss, dass Zweifel an der Sicherheit von Acetaldehyd als Aromastoff bestehen.

    QUELLE:
    ► Meldung Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) vom 01.08.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Ökotest untersuchte 21 gemahlene Kurkumas, elf davon in Bio-Qualität. Nur ein Produkt erreicht ein "sehr gut". 18 fielen durch – vor allem wegen einer als „zu hoch“ bewertete Belastung mit Mineralölbestandteilen. Die Mehrheit der getesteten Produkte war aus Sicht von Ökotest stark mit Mineralöl belastet. Bislang gibt es nur Orientierungs-, aber keine Grenzwerte für MOSH. Ökotest kategorisiert die gemessenen Gehalte daher genau so streng wie in anderen Lebensmitteln auch. Dass es auch anders geht, zeigt ein Bio-Produkt im Test. Es enthält nur Spuren dieser Verunreinigung.

QUELLE:
► Meldung Ökotest vom 28.06.2022

Dr. Greta Riel

Kurkuma im Test

Das Angebot an Produkten, die mit „Protein“ oder „Eiweiß“ werben, wachse laut Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) stetig. In einem Marktcheck wurden 59 Protein-Produkte sowie 57 Vergleichsprodukte aus relevanten deutschen Handelsketten untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse im Überblick: 27 Produkte (46%) warben bereits im Produktnamen mit „Protein“ oder „Eiweiß“. 14 der mit „Protein“ beworbenen Produkte (24%) hatten keinen oder einen nur geringfügig höheren Proteingehalt als ein Vergleichsprodukt ohne Proteinwerbung. Nicht alle mit Protein beworbenen Produkte wiesen eine günstige Nährwertzusammensetzung auf: 11 Produkte enthielten zu viel Salz. Neun Produkte zu viel Fett. 49 von 57 Produkten der „Protein-Produkte“ (86%) waren teurer als Vergleichsprodukte mit ähnlichem Proteingehalt, aber ohne Protein-Werbung. Jedes fünfte Protein-Produkt war mehr als doppelt so teuer wie das Vergleichsprodukt.

QUELLE:
► Meldung Verbraucherzentrale Bundesverband vom 16.05.2022

Dr. Greta Riel

Werbung mit Proteingehalt
Behr's Verlag