Mittwoch, 21. Februar 2024

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  • Pflanzenöle müssen näher benannt werden

    Das Verbraucherportal Lebensmittelklarheit stellt nach einer Verbraucheranfrage klar: die pflanzliche Herkunft von Ölen muss im Zutatenverzeichnis eines Produktes stehen, zum Beispiel „Rapsöl“. Zwar können mehrere Öle als „pflanzliche Öle“ zusammengefasst werden, unmittelbar dahinter müsse aber eine Liste mit den jeweiligen pflanzlichen Herkünften folgen.

    Ein Verbraucher war nach dem Kauf einer Cocktailsoße irritiert, dass im Zutatenverzeichnis "pflanzliches Öl" als Zutat aufgeführt war – ohne genauere Angabe.

    QUELLE:
    ► Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände - Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv), lebensmittelklarheit.de, Fragen und Antworten, „Müssen Pflanzenöle näher benannt werden?“ vom 07.02.2024

Neues zu Themen rund um HACCP

Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittel (LAVES) wurden im Jahr 2022 18 Proben schwarzer Johannisbeernektar aus konventioneller Produktion auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Bei 10 Proben handelte sich um Hersteller aus Deutschland, bei 3 Proben um Hersteller aus Österreich. Von den übrigen 5 Proben blieben die Produzenten unbekannt.

In sechs Johannisbeernektarproben deutscher Hersteller wurden keine Pestizidrückstände festgestellt. In allen übrigen Proben war jeweils ein Wirkstoff nachweisbar. Für Fruchtsaftnektare bestehen keine spezifischen Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände. Die festgestellten Rückstandsgehalte wurden deshalb auf die Höchstgehalte von Johannisbeeren unter Berücksichtigung der Verdünnung des Fruchtsaftes im Nektar bezogen.

 

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Johannisbeernektar untersucht
Die Stiftung Warentest hat frische Vollmilch untersucht. Getestet wurde traditionell hergestellte sowie länger haltbare Milch. Insgesamt waren 18 von 28 Produkten empfehlenswert, keine Milch wurde schlecht bewertet. 18 von 28 Produkten wurden als „gut“, sechs davon sogar als „sehr gut“ bewertet. Das schlechteste Urteil war befriedigend. Fünf der sechs der am besten bewerteten Produkte trugen ein Bio-Siegel. Mit 1,39 bis 1,89 Euro pro Liter war die Bio-Milch bis zu 80 Cent teurer als die günstigste gut bewertete Milch für 1,09 Euro.

 

QUELLE:
► Meldungen in agrarheute vom 22.02.2023 und beim food-monitor am 22.02.2023

Dr. Greta Riel

Milch im Test
Behr's Verlag