Dienstag, 06. Dezember 2022

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  • Genschere schützt Gerste

    Viren können große Ernteverluste bei Getreide verursachen. Bei Getreiden kommt solchen Viren eine wachsende Bedeutung zu, die über Mikroorganismen im Boden auf die Pflanzen übertragen werden. Im Fall der Gerste sind das vor allem das Gerstengelbmosaikvirus (BaYMV) und das Milde Gerstenmosaikvirus (BaMMV). Beide werden im Herbst auf die jungen Keimlinge der Wintergerste übertragen und können Ertragsverluste bis zu 50 Prozent verursachen.

     

    QUELLE:
    ► Meldung Leibniz-Gemeinschaft vom 04.11.2022

    Dr. Greta Riel

     

Neues zu Themen rund um HACCP

Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wurden im Jahr 2022 insgesamt 14 Proben Sonnenblumenöl auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Bei 13 Proben handelte es sich um raffinierte Öle aus konventioneller Produktion und bei einer Probe um natives Sonnenblumenöl aus biologischer Erzeugung. Die 13 konventionell erzeugten Ölproben kamen je zweimal aus Spanien und Ungarn sowie je einmal aus Deutschland, Italien und der Ukraine; weitere sechs Proben trugen keine Herkunftsangaben. Die Angabe des Ursprungs der Öle ist gesetzlich nicht erforderlich. Eine Probe natives Sonnenblumenöl aus Bioproduktion kam aus Deutschland.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Pflanzenschutzmittelrückstände in Sonnenblumenöl?

Von 2020 bis Mitte 2022 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) 134 alkoholfreie Biere untersucht. Bei 32 Prozent der Proben handelte es sich um alkoholfreie Weizenbiere beziehungsweise Weizen-Schankbiere. Bei einem alkoholfreien Bier wurde der tolerierbare Gehalt von 0,5 % vol Alkohol um das Dreifache überschritten, die Auslobung „alkoholfrei“ war somit unzulässig. Eine Probe aus einer Gaststätte fiel durch erhöhte Keim- und Bakteriengehalte sowie eine abweichende Sensorik auf. Bei 18 Proben wurden Kennzeichnungsmängel festgestellt. Dabei handelte es sich überwiegend um fehlerhafte Angabe von verpflichtenden Kennzeichnungselementen wie dem Zutatenverzeichnis oder der Nährwertdeklaration.

QUELLE:
► Meldung Niedersächsisches. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)

Dr. Greta Riel

Kennzeichnungsmängel bei alkoholfreiem Bier
Behr's Verlag