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  • Werbung mit Proteingehalt

    Das Angebot an Produkten, die mit „Protein“ oder „Eiweiß“ werben, wachse laut Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) stetig. In einem Marktcheck wurden 59 Protein-Produkte sowie 57 Vergleichsprodukte aus relevanten deutschen Handelsketten untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse im Überblick: 27 Produkte (46%) warben bereits im Produktnamen mit „Protein“ oder „Eiweiß“. 14 der mit „Protein“ beworbenen Produkte (24%) hatten keinen oder einen nur geringfügig höheren Proteingehalt als ein Vergleichsprodukt ohne Proteinwerbung. Nicht alle mit Protein beworbenen Produkte wiesen eine günstige Nährwertzusammensetzung auf: 11 Produkte enthielten zu viel Salz. Neun Produkte zu viel Fett. 49 von 57 Produkten der „Protein-Produkte“ (86%) waren teurer als Vergleichsprodukte mit ähnlichem Proteingehalt, aber ohne Protein-Werbung. Jedes fünfte Protein-Produkt war mehr als doppelt so teuer wie das Vergleichsprodukt.

    QUELLE:
    ► Meldung Verbraucherzentrale Bundesverband vom 16.05.2022

    Dr. Greta Riel

Neues zu Themen rund um HACCP

Die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter Baden-Württemberg haben die umfangreichen Untersuchungen von Lebensmitteln auf Allergene 2021 fortgeführt. Insgesamt wurden 1693 Proben auf nicht deklarierte Allergene sowie 204 als „glutenfrei“ gekennzeichnete Proben untersucht.

16 Proben mussten wegen nachweisbarer Allergene als potenziell gesundheitsschädlich beurteilt werden. Als „glutenfrei“ in der Gastronomie angebotene Lebensmittel wiesen in 3 Fällen (2 Proben eines Reisgerichtes mit Currysauce und Hühnerfleisch sowie Frankfurter Kranz) deutlich erhöhte Glutengehalte auf, sodass beim Verzehr mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen der hier besonders angesprochenen Zöliakiepatienten zu rechnen war. Auch wären erhöhte Anteile des Milchproteins Casein in einem veganen Speiseeis „ohne Milch“ den angesprochenen Milchallergikern nicht gut bekommen.

QUELLE:
► Meldung Chemische und Veterinäruntersuchungsämter (CVUA) Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen vom 01.06.2022

Dr. Greta Riel

Allergene in Lebensmitteln
Behr's Verlag