Ich weiß nicht wie es Euch ergeht, doch heute war wieder so ein regennasser, kalter, stürmischer Januar-Abend, sodass ich kurzerhand beschloss mir nach Feierabend etwas GUTES zu tun. Ein Vitaminstoß durch Obst zum Beispiel. Ich dachte sofort an leckere CLEMENTINEN, schmecken diese doch gerade in dieser Jahreszeit erfrischend und sind zudem noch leicht zu schälen. Also auf in den nächsten Lebensmitteldiscounter.
Dort angekommen, war es nicht zu übersehen, das Angebot schlechthin, wie für mich geschaffen. Groß plakatiert war dort in nicht zu übersehender schwarzer, dicker Schrift auf clementinorangefarbenden Hintergrund in Großbuchstaben und unterstrichen zu lesen “BILLIGER”, darunter nicht mehr in Großbuchstaben, aber nicht weniger ins Auge fallend “Clementinen”. Hier schien ich also genau richtig zu sein. Zögernd las ich weiter, diesmal schon etwas kritischer: “Sorte: siehe Etikett, Ursprung: siehe Etikett. Also auf zum Kleingedruckten. Aber immerhin handelte es sich um Clementinen der Klasse I, da sollte man ja annehmen, dass diese über 1a Qualität verfügen oder? Nun wieder ganz dick, fett und in Großbuchstaben die Mengenangabe von 1Kg-Netz und der Preis: “-20% für nur 79 Cent. Wow, was für ein Preis, da muss man doch zuschlagen oder?
Nun, fast hätte ich es auf die Entfernung übersehen, zwischen der Mengenangabe und dem Preis steht noch etwas, was ich auf den ersten Blick fast übersehen hätte, in der kleinsten Schrift, die auf dem Plakat verwendet wurde steht geschrieben:”konserviert mit Imazalil, Ortophenylphenol, Thiabendazol, gewachst, Schale nicht zum Verzehr geeignet.
Das man bei Clementinen die Schale nicht mitessen sollte, dass habe sogar ich schon mitbekommen, doch die “Zutaten” Imazalil, Ortophenylphenol und Thiabendazol waren bis dato mir nicht bekannt.

Danach “gegoogelt” stellte ich sehr schnell fest, dass Öko-Test bereits im Jahre 2007 vor diesen Stoffen gewarnt hatte. Imazalil ist ein systemisches Fungizid aus der Gruppe der Imidazole. Es wurde von der belgischen Firma Janssen Pharmaceutica entwickelt. Die Substanz wird auch in Form ihrer Salze, z. B. als Imazalil-Nitrat (CAS 33586-66-2) oder als Imazalil-Sulfat (CAS 58594-72-2) verkauft. (Quelle: ENZYKLO, die Online Enzyklopädie) Damit werden u.a. Kleidermotten und auch Lebensmittelmotten erfolgreich bekämpft.
Orthophenylphenol ist ein Konservierungsstoff, der synthetisch hergestellt wird und Schimmelpilzbefall auf Schalen und Zitrusfrüchten vorbeugt. Die Wirkungsweise ist ähnlich der des Biphenyls. Zusätzlich ist Orthophenylphenol in der Lage, Eiweiße zu denaturieren. Orthophenylphenol wird auch als Fungizid eingesetzt und soll künftig nur als solches zugelassen werden (Quelle: das ist drin, gemeinsam besser leben).
Thiabendazol ist ein weisses, geruch- und geschmackloses Pulver, das löslich in Wasser und nur wenig löslich in Alkohol ist. Es ist ein breitwirksames systemisches Fungizid. Schmelzpunkt: 304-305°C.
Gesundheitsgefährdung
Über die Wirkungen von Thiabendazol sind wenig Untersuchungen veröffentlicht, eine abschließende Bewertung der Giftigkeit des Stoffes ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand deshalb zur Zeit nicht möglich.
Im Tierversuch erwies sich Thiabendazol als Krebs erregend. Beim Menschen können hohe Dosen Wachstumsstörungen, verminderte Fruchtbarkeit und Nierenschäden verursachen. Thiabendazol fand bereits 1962 als Wurmmittel im Human- und Veterinärbereich Verwendung. Seit 1964 wird es als Fungizid auch in der Landwirtschaft verwendet, z.B. im Kartoffel- und Obstanbau. Als Lebensmittelzusatz E 233 ist Thiabendazol zur äußerlichen Konservierung von Zitrusfrüchten und Bananen zugelassen. Während bei Zitrusfrüchten die Behandlung deklariert werden muss, ist das bei Bananen nicht vorgeschrieben (Quelle: Enius Schadstoffinformationen).
Heute Abend gab es für mich eine “heiße ausgepresste Zitrone”.
Ist Euch so etwas auch schon mal passiert?
Weihnachten steht kurz vor der Tür und die Zeit bis heilig Abend ist kurz. Dennoch gibt es noch so einiges zu tun. Nicht nur am Arbeitsplatz will man reinen Tisch machen und möglichst viele offene Vorgänge bis zum Fest abschließen, insbesondere im privaten Bereich gilt es noch einige Aufgaben zu bewältigen. Geschenke für die Liebsten und ein passender Weihnachtsbaum müssen besorgt, die Wohnung evtl. noch geschmückt, Weihnachtsmärkte besucht und das Weihnachtsmenü zusammengestellt werden. Glühwein, Kinderpunsch und auch Stollen, Plätzchen sowie gebrannte Mandeln bringen uns in Weihnachtsstimmung.

Die SÜFFA, die am 04. Oktober 2011 in Stuttgart zu Ende gegangen ist, ist nicht nur Deutschlands größte und einzige Fachmesse rund um das Thema Fleisch, welche sowohl ein vollständiges Angebot für das Fleischerhandwerk bietet und gleichfalls die mittelständische Fleischindustrie anspricht. Mit den Partnern des Hygiene-Netzwerk wurde auch erstmalig ein „Hygiene-Park“ angeboten, wo sich Besucher rund um hygienisch relevante Themen informiert haben. Neben der Möglichkeit am Schulungs- und Informationsprogramm teilzunehmen konnten die Besucher sich an den unterschiedlichsten Ständen zum Thema Hygiene informieren. Davon wurde an allen Tagen reichlich Gebrauch gemacht. Ob Betriebshygiene, Abluftreinigungsanlagen, Desinfektions- und Reinigungsmittel, Reinigungstücher, spezielle Farben und Anstriche, Fußbodenbeläge und -beschichtungen, Hygieneschleusen oder Insektenvernichtungsgeräte, ob Luftentkeimungstechnik, Laboranalytik und Messtechnik oder aber auch Fachliteratur, es fehlte einfach an nichts. Eine Befragung der Fachbesucher ergab, dass 34 Prozent der Messebesucher sich für das Angebot im Bereich Lebensmittelsicherheit und Hygiene interessierte.


Am Freitag den 23.09. schloss die „CMS“, die internationale Fachmesse für Reinigungssysteme, Gebäudemanagement und Dienstleistungen, nach Vier Tagen reges Treiben, in Berlin ihre Tore. Im Zweijahresrhythmus wird diese Messe auf dem Messegelände der Bundeshauptstadt ausgerichtet. Dieses Jahr präsentierten sich auf knapp 25.000 Quadratmetern Hallen- und Freigeländefläche insgesamt 354 Aussteller aus 20 Ländern mit Reinigungstechnik und Reinigungschemie. Dem gegenüber standen über 15.000 Fachbesucher aus über 50 Ländern, die wissbegierig und hungrig nach Informationen die Messe besuchten.
Glas- und Fassadenreinigung sowie die „Hubarbeitsbühnen“ auf dem Freigelände gesetzt. Neben der Vielfalt an Angeboten und Informationen gab es auch ein CMS Forum. Informative Vorträge, die von Jedermann der Interesse an der Thematik gezeigt hatte, ohne Anmeldung besucht werden konnte. Hier hat mir persönlich besonders der Vortrag „Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen (auch in der Prophylaxe)“ von Cornelia Wegemund gefallen.
Was ich bis dato auf den bisherigen CMS vermisst hatte (vielleicht hatte ich es auch nur übersehen), waren Angebote zum Hautschutz. Dieses Jahr wurde ich auch hierzu fündig. Unter dem Motto „Gepflegte Hände auch beim Spülen“ hat man mich an einem Stand sehr gut beraten und das ohne die eigenen Produkte „aufzuschwatzen“.
milde Reinigungs- und hocheffektive Desinfektionslösung zu produzieren und dies nur mit Leitungswasser und Salz. Durch eine sogenannte Basisstation auf der man das Leitungswasser mit dem Salz dann stellt, entsteht eine elektrochemisch aktivierte Lösung. Genau verstanden habe ich das noch nicht, werde mich aber mal näher damit beschäftigen. Denn wenn es wirklich funktioniert, was die Hersteller versprechen, dann ist es eine Innovation.









Martin Hartmann Inhaber des Restaurants “Sissi” (rechts im Bild) mit Jörg Reimuth Redakteur HACCP-Hygiene-Blog
